
Das Leben, ein Fluss, mal wild, mal still, Es trägt uns empor, wo die Seele will.
Doch oft stockt der Weg, zögernd er naht, Die Hoffnung erzittert in düsterer Nacht.
Verleugnung schleicht leise, ein kalter Hauch, Sie flüstert von Zweifel, von Leere und Raum. Die Höhen so fern, die Tiefen so schwer,
Ein Herz schlägt im Takt, doch es sehnt sich nach mehr.
Doch sieh, wie der Morgen die Sterne verjagt, Wie Licht durch die Wipfel in Farben lacht.
Das Leben ist kostbar, ein funkelnder Stein, Ein Atem, ein Traum, ein Augenblick – dein.
Im Auf und Ab webt es sein zartes Band,
Mal Wunden, mal Wärme in liebender Hand.
Trotz Stürmen, die tosen, trotz Schmerz, der zerbricht, Erblüht aus Rissen ein ewiges Licht.
So halte es fest, dieses flüchtige Sein,
Im Chaos, im Glanz, im Großen, im Kleinen. Das Leben, so schön, so zerbrechlich, so rein, Ein Geschenk, das für immer wird bei dir sein.